Es ist nicht immer einfach, die Politik der rot-grünen Wiener Stadtregierung in einem kompakten Sinnbild zusammenzufassen. Mit einem neuen Projekt an der Kreuzung Felberstraße/Stollgasse beim Gürtel ist dies nun aber eindringlich gelungen: Rot-Grün ist wie ein Planschbecken mitten auf einer viel befahrenen und wichtigen Verkehrsader. Absurd. Sinnlos. Zerstörerisch.

Ein Kommentar von René Rabeder

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Vielen Wienern steht das Wasser bis zum Hals

Elf Meter lang wird das aus einem ausgedienten Frachtcontainer gebastelte Schwimmbecken werden. Offiziell soll das erfrischende Nass zwischen den Bezirken Rudolfsheim-Fünfhaus und Neubau den Wienerinnen und Wienern zur Abkühlung dienen. Wer weiß, vielleicht hüpft  in einer der kommenden Augustnächte sogar der Bundespräsident persönlich in die Badehose und schwimmt nach einem ausgiebigen Abendessen beim Lieblingsitaliener ein paar Mitternachtslängen?

Demjenigen, der über dieses Bild lachen könnte, bleibt selbiges aber leider rasch wieder im Halse stecken. Dann nämlich, wenn bewusst wird, was dieser dekadente rot-grüne Fiebertraum tatsächlich darstellt:
Vielen Wienern steht das Wasser bis zum Hals. Der ausrangierte Frachtcontainer ist ein schauriges Symbol für die an die Wand gefahrene Wirtschaft – und den Verkehr haben die Grünen mit ihren schwarzen Partnern in der Bundesregierung ohnehin schon längst „beruhigt“. Vor allem den Berufsverkehr. „Sollen sie halt mit dem Drahtesel auf einem Popup-Weg zum AMS radeln“, scheint das Motto zu sein.

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Knallrotes Gummiboot

SPÖ-Bürgermeister Ludwig nimmt das alles stillschweigend hin. Wahrscheinlich hat er sogar schon sein knallrotes Gummiboot aufgeblasen. Und nicht zuletzt weil auch die FPÖ in der Kulturkommission für das Projekt #Gürtelfrische gestimmt hat, laufen dem blauen Stadtvize Dominik Nepp neben seinem Hamster nun auch die Wähler in Scharen davon.

Man kann den Wienern nur wünschen, dass sie bei der kommenden Wahl den richtigen Kandidaten stärken. Einen, der diesem rot-grünen Sumpf den Stöpsel ziehen kann.

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