Schwere Vorwürfe gegen 25-Jährigen in Wien. Der Bauarbeiter soll im Oktober des Vorjahres seine Freundin (26) gewürgt, mit einer Fernbedienung vergewaltigt und anschließend wie Müll auf der Straße entsorgt haben. Zuvor soll er “einige Dosen Bier mit ­Liquid Ecstasy getrunken” haben.

Das Opfer überlebte die Wahnsinnstat nur mit viel Glück. Der mutmaßliche Täter wollte sich nun vor Gericht an nichts mehr erinnern können.

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Opfer schrieb Liebesbriefe in den Knast

Ein Passant fand die beinahe verblutete Frau zwischen parkenden Autos liegend, konnte gerade noch rechtzeitig Hilfe holen. „Er hat sie entsorgt, zum Sterben hingelegt und ist einfach gegangen“, so die Worte des Staatsanwalts, der für den Mann aus der Sprayer-Szene eine Einweisung in eine Psycho-Anstalt beantragte.

Brisant: Die junge Frau dürfte dem Angeklagten bereits verziehen haben, schrieb ihm Liebesbriefe in die U-Haft. Der polnische Mitbewohner des Paares schweigt eisern, wurde deshalb zu fünf Wochen Beugehaft verurteilt.
Der Prozess wurde auf August vertagt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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