Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Stadtzeitung „Falter“, fordert: „Die Polizei müsste aktiv Migranten aufnehmen, aus Tschetschenien, der Türkei oder vom Balkan. Sie bräuchte kulturelle Expertise, Sprachkompetenz …“. Bemerkenswert ist, dass Klenk mit diesen Zeilen einräumt, ein Problem unserer Zeit erkannt zu haben. Nämlich, dass unsere Polizisten in ihrem Beruf überdurchschnittlich häufig mit Migranten konfrontiert sind. Sein Lösungsansatz ist allerdings, einmal mehr, völlig falsch …

Ein Kommentar von René Rabeder

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Richtig wäre: „Die Politik müsste aktiv Migranten abschieben, die in unserem Land straffällig wurden. Die Polizei muss weiterhin gesetzestreue österreichische Staatsbürger aufnehmen und Kriminelle bekämpfen.“

„Gibt es eigentlich noch linke Sicherheitspolitik? Oder gar linke Polizisten?“, fragt sich der Falter-Journalist weiter. Auch hier läge in der Fragestellung eigentlich schon die Antwort. Es wird einen guten Grund geben, warum viele (sicherlich nicht alle) Polizisten eher nicht politisch links verwurzelt sind. Unsere Beamten der Exekutive sehen jeden Tag mit eigenen Augen, die verheerenden Auswirkungen einer völlig fehlgeleiteten Politik. Sie sehen, was tagtäglich auf Österreichs Straßen los ist. Sie sind es, die am eigenen Leib ausbaden müssen, was ihnen rote und grüne Politiker und deren Handlanger einbrocken.

Brandbrief aus Berlin

Wenn Sie die Auswirkungen von „mehr Migranten bei der Polizei“ sehen wollen, reicht der Blick nach Berlin. Schon 2017 schrieb ein LKA-Beamter einen anonymen Brief an den Polizeipräsidenten, sprach darin davon, dass bereits 30 Prozent der Schüler an der Polizeiakademie einen Migrationshintergrund hätten. Unter ihnen sehr viele Mitglieder arabischer Clans. „Bewerber aus diesen Großfamilien werden – trotz Strafakte – in der Polizei angenommen“, so der Brief damals weiter, der aber noch viel Detaillierter jene Zustände beschrieb, die Klenk in seiner Kolumne herbeisehnt:

„Wenn Frauen als Vorgesetzte nicht mehr akzeptiert werden, weil sie Frauen sind, wenn Auszubildende sich beim Dienstschwimmen verweigern, weil in dem Becken vorher eine ‚Unreine‘ geschwommen sein könnte, dann hört die Toleranz und Willkommenskultur und ‚Multikulti‘ auf!“.

Keine linke Polizei, sondern eine mit Rechten

Nein, wir brauchen keine linke Sicherheitspolitik. Was Österreich braucht, ist eine vernünftige Politik. Wir brauchen keine linken Polizisten, sondern Polizisten mit Rechten. Eine Polizei, die uns Bürger auch wirklich schützen kann. Und wir brauchen weiterhin eine ehrliche Diskussion über Migranten, die zu Verbrechern werden.

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Bildquellen

  • Polizei: Symbolbild: Pixabay / cocoparisienne