Ihre Geschichte ging ganz Oberösterreichs mitten ins Herz, machte wütend. Ente „Elsa“ wurden von einem brutalen Tierquäler Anfang Juli im Innviertel beide Beine abgeschnitten und die Flügel gestutzt. Jetzt darf das Federvieh doch noch auf ein glückliches Leben hoffen.

Am Tierschutzhof in Lochen kümmert man sich aufopferungsvoll um Elsa, versorgt ihre Wunden. Am Donnerstag wurde bekannt, dass sie nun sogar Prothesen aus dem 3D-Drucker bekommen soll.

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Neue Beine aus dem Drucker

„Wir haben tatsächlich jemanden gefunden, der sie für uns anfertigt“, verkündeten die Tierschützer. Ein Tierfreund habe sich nun bereit erklärt, die Gehhilfen für die Ente anzufertigen.

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Aufgrund der sich häufenden Vorfälle im Innviertel wurde eine Prämie ausgesetzt, die mittlerweile durch einige Unterstützer auf 4.100 Euro aufgestockt werden konnte. Seit Juni häufen sich die Fälle von Tierquälerei im Innviertel. Von 19. Mai bis 6. Juni wurden sechs Tauben, zwei Schwan-Jungtiere sowie eine Ente schwer misshandelt. Viele der Tiere verendeten qualvoll.

Hinweise erbeten

Hinweise – auch über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at – seien jederzeit willkommen, betonte den die Tierschützer.

Bildquellen

  • Pfotenhilfe Lochen: Screenshot: Facebook / Pfotenhilfe Lochen