Weil er seine Schutzmaske nicht aufsetzen wollte, zuckte ein 17-Jähriger in der U-Bahn-Station Südtiroler Platz aus, drohte zwei Aufsichtsorganen der Wiener Linien mit Kopfschüssen.

Laut Polizei hatten die beiden Mitarbeiter den jungen Mann mehrfach aufgefordert, die Maske aufzusetzen.

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Mann drohte mit Kopfschüssen

Die Auseinandersetzung eskalierte daraufhin. Der Jugendliche (laut Bericht österr. Staatsbürger) beschimpfte die Aufsichtsorgane wüst, begann um sich zu schlagen. Dabei verletzte er die Wiener-Linien-Mitarbeiterin im Gesicht. Damit nicht genug, drohte er noch damit, er werde seine Glock von zu Hause holen und ihnen in den Kopf schießen. Die beiden Mitarbeiter hielten den jungen Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

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Anzeige auf freiem Fuß

Wegen der Drohung ordnete die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung an, fand dort aber keine Waffe. Der Jugendliche rechtfertigte sein Verhalten mit der unhöflichen Art der Wiener-Linien-Mitarbeiter. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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