Die Corona-Pandemie und der nasse, kühle Sommer haben die schwedische Schulschwänzerin Greta Thunberg zuletzt aus den Schlagzeilen vertrieben. Aber vielleicht muntert sie das ein bisschen auf: Sie erhält als erste den neuen „Preis für Menschlichkeit“ der portugiesischen Gulbenkian-Stiftung.

Eine Million Euro gibt es für die 17-jährige Greta oben drauf. „Das bedeutet eine Menge für mich, und ich hoffe, dass es mir hilft, mehr Gutes in der Welt zu tun“, so Thunberg, die das Geld spenden will.

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Mehr als sie sich vorstellen kann

Thunberg sei „sehr dankbar“, gewonnen zu haben. Das Preisgeld wäre mehr, als sie sich vorstellen könne, gab sich die junge Schwedin bescheiden. Nun würde sie „an unterschiedliche Organisationen und Projekte“ spenden, die an „vorderster Front“ für jene kämpfen würden, „die von der Klima- und Umweltkrise am stärksten betroffen“ seien.

Große Mehrheit für Thunberg

Der Leiter der Preisjury, Jorge Sampaio, hielt fest, es habe eine große Mehrheit für Klima-Greta gegeben. Sie habe es geschafft, jüngere Menschen für die Sache des Klimaschutzes zu mobilisieren. Und tatsächlich, so spotten ihre Kritiker, scheint bereits diesen Sommer ihr Kampf gegen die Erderwärmung von Erfolg gekrönt zu sein.

Bildquellen

  • Greta Thunberg: Bild: Wikimedia Commons: Anders Hellberg / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) | CC BY-SA 4.0 International