22 von 23 seiner Schüler sind keine Österreicher. Darüber machte ein Wiener Lehrer seinem Ärger Luft und veröffentlichte alle Namen per Video. Seine Sorge: Der Österreicher wird ein Außenseiter und Mobbing-Opfer werden.

Er als Lehrer könne dagegen nichts unternehmen, meint der Mann, sieht in der Veröffentlichung die einzige Chance.

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Empörung über Video

Viele Nutzer empören sich indes über das Video, stufen sein Vorgehen als rassistisch ein. Da es sich um eine Wiener Pflichtschule handelt, ist die Bildungsdirektion dafür zuständig. Von dort heißt es, der Lehrer sei ausgeforscht und zu einem Gespräch geladen. Ihm drohen dienstrechtliche Konsequenzen.

Vater ist sauer

Seit das Video durchs Internet geistert, ist auch der Vater des Schülers mit dem heimischen Namen alarmiert. Gegenüber Heute schildert er: „Ich habe das Video mit dem Namen meines Sohnes vor ungefähr einer Woche über Whatsapp erhalten. Mir sind die Augen rausgefallen und ich war einfach nur wütend. Für uns ist die Situation sehr unangenehm.“ Er habe bereits Kontakt mit einem Rechtsanwalt aufgenommen und prüft rechtliche Schritte.

Bildquellen

  • Schüler: Symbolbild: Pixabay / ludi