Mit einem Wut-Brief richteten sich die beiden Klimaschützerinnen, Greta Thunberg und Luisa Neubauer, an die Regierenden in der Europäischen Union. Nicht wenige Menschen, darunter auch einige Wissenschaftler, unterzeichneten diesen.

Brisant: In diesem Brief fordern sie nicht weniger als die Abkehr vom bisherigen System demokratisch verfasster Marktwirtschaften in Europa. Verträge seien zu zerreißen und existierende Vereinbarungen aufzugeben.

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Zuletzt weniger Aufmerksamkeit

Auch soll der „Ökozid“ ein Verbrechen werden, für das man sich vor einem internationalen Gericht verantworten solle. An welche Strafen die beiden dabei denken, ist nicht bekannt. Für Klima-Greta und ihre Partnerin steht jedenfalls fest: Die Lage ist zu ernst, um sie mit dem herrschenden System zu bewältigen.
Zuletzt bekam die schwedische Schulschwänzerin nicht so viel Aufmerksamkeit wie gewohnt. Die Corona-Pandemie und die „Black Lives Matter“-Thematik stellten ihre Agenda etwas in den Schatten. In dem Brief finden sich aber Hinweise, dass Greta und Co. ein Stück von diesem „neuen Kuchen“ haben wollen. So sei ja der Kampf für soziale Gerechtigkeit, derselbe, wie der für Rassengleichheit, Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit. Die Anliegen der LGBTQ-Community seien genauso wichtig, wie der Tierschutz …

Kinder nicht mehr sicher

„Ohne Gerechtigkeit, haben wir nichts“, philosophieren die beiden jungen Mädchen in ihrem Schreiben. Freilich wird aber im Text schnell klar, dass ihr persönliches Anliegen natürlich trotzdem das wichtigste davon ist. Denn in der Klima-Krise gäbe es nun schließlich keinen einzigen sicheren Ort mehr für Kinder.

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Bildquellen

  • Greta Thunberg: Bild: Wikimedia Commons: Anders Hellberg / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) | CC BY-SA 4.0 International