Fluchtursachen bekämpfen und Flüchtlinge willkommenheißen, Ein neues Buch soll zeigen, wie das praktisch geht, und erklärt, wie man Missverständnisse vermeiden kann.
Eine „flüchtlingsbereite“ Kirche will die Evangelische Landeskirche in Württemberg sein. Was auch immer das in der Praxis heißen soll.

Erklären wollen das die Mitglieder der „Württembergischen Arbeitsgemeinschaft für Weltmission“ …
Ein mehr als 200 Seiten starkes Buch ist es geworden. Titel: „Ich ein Fremder gewesen. Mission zwischen Fluchtursachenbekämpfung und Willkommenskultur“.

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Nicht widersprechen, keine Berührungen

Ziel der Lektüre sei es, „durch Grundsatzartikel, biblische Impulse, beispielhafte Geschichten von Flüchtlingen und Verhaltenstipps zu mehr Begegnungen mit Migranten zu motivieren“.
Das Werk beinhaltet auch kulturelle Tipps, informiert, wie man sich zu verhalten hat, wenn man zum ersten Mal Zeit mit Menschen aus zum Beispiel orientalischen Ländern verbringt.

„Seinen Hund sollte man zu Hause lassen, er gilt in vielen Kulturen als unrein“, ist einer der praktischen Tipps. Seinem Gegenüber sollte man zudem nie direkt widersprechen, sondern (wenn es denn sein muss) indirekt. Das sei nämlich eine Frage des Ehrverständnisses. Körperliche Berührungen – auch Händeschütteln – mit Personen des anderen Geschlechts gelten als tabu, auch hier ist den Autoren zufolge Zurückhaltung angebracht.

Bildquellen

  • Hund: Pixabay / rachyt73