„Acht Stunden baden gewesen und kein einziges Mal aufs Klo gegangen“… Ekel-Alarm beim Planschbecken am Wiener Gürtel!

Die „Krone“ nahm heimlich eine Wasserprobe vom grünen Projekt. Dabei zeigte sich: Ein Richtwert wurde schon am Vormittag überschritten. Die Badegäste scheinen vor dem Sprung ins vermeintlich erfrischende Nass schlichtweg nicht zu duschen…

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Ein Wert schon am Vormittag überschritten

Eine Wasserprobe von Eurofins, einem der führenden Labordienstleister Österreichs, ergab laut Bericht der „Krone“: „Der Gehalt an leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen lag in dem Wasser über dem Richtwert von 20 Mikrogramm pro Liter.“ Mit 22 noch knapp, aber das schon um 11 Uhr vormittags – eine Stunde nach dem Aufsperren, obwohl die Filter die ganze Nacht durchliefen! Und in der ersten Woche nach Eröffnung.

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Auch Abgase im Wasser

„Dies passiert dadurch, dass das freie Chlor, welches zur Desinfektion benötigt wird, mit organischen Verbindungen zu diesen Halogenkohlenwasserstoffen reagiert. Diese Verbindungen kommen vom Menschen und aus der Natur. Dies können Hautschuppen oder Sonnencremereste sein, die ins Wasser gelangen, wenn die Gäste vor dem Betreten des Beckens nicht geduscht haben“, so ein Experte gegenüber der Zeitung.
Freilich trägt auch der Standort dazu bei. Die Abgase des Verkehrs am Gürtel landen natürlich auch im Wasser.

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