Über Frankreichs Migrationspolitik und vor allem den Umgang mit muslimischen Einwanderern konnte man in den letzten Jahren nicht nur wegen der oftmals bürgerkriegsähnlichen Zustände in den Vorstädten zumindest trefflich Streiten.

Dass die Franzosen aber auch anders können, zeigt der Fall einer 17-Jährigen. Weil das aus Bosnien stammende Mädchen mit einem Christen ausging, wurden ihr die Haare abrasiert und sie wurde geschlagen. Ihre Familie soll dafür jetzt knallhart abgeschoben werden …

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Rippe gebrochen, Haare abgeschnitten

Der 17-Jährigen wurden die Rippen gebrochen und sie erlitt, neben den psychischen Wunden auch noch zahlreiche andere Verletzungen. So soll der Vater den Onkel damit beauftragt haben, der 17-Jährigen mit einer Schere die Haare abzuschneiden. Derzeit wird in dem Fall in Besançon noch ermittelt. Innenminister Gerald Darmanin wartete aber bereits mit einer starken Ansage auf: „Sie werden wieder an die Grenze gebracht. Es gibt keinen Grund, warum sie auf unserem Boden bleiben sollen.“ Darmanin nannte die Attacken auf das Mädchen weiters „barbarisch“, kündigte die Abschiebung an.

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Brisant: Eine Umfrage des Institutes „Pew Research“ ergab, dass nur 15 Prozent der bosnischen Moslems tolerieren könnten, wenn ihre Tochter einen Christen heiraten wollen würde.

Bildquellen

  • Symbolbild Gewalt gegen Frauen: Symbolbild: Pixabay / Tumisu