„Judenhass und Antisemitismus haben keinen Platz in unserer Gesellschaft“, mit diesen deutlichen Worten verurteilte Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Anschläge auf die jüdische Gemeinde in Graz. Seit jedoch am Sonntag der mutmaßliche Täter ausgeforscht wurde, herrscht Stille. Ist etwa die Tatsache, dass es sich bei ihm um einen Syrer handelt unangenehm?

Ein Kommentar von René Rabeder

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Tagelang schockierten Angriffe auf den Präsidenten der Israelitschen Kultusgemeinde in Graz, Elie Rosen, sowie auf die Grazer Synagoge. Seit klar ist, wer für die Taten verantwortlich ist, hört man aber nur ein leises, beschämtes Rauschen aus dem Blätterwald der Mainstream-Presse. Und auch aus der Hofburg hört man kein Zwitschern …

Antisemitismus mit Flüchtlingen importiert

„Ein neuer Antisemitismus wurde mit den Flüchtlingen importiert. Natürlich gibt es immer andere, die anders empfinden. Aber ich sage, dass die Mehrheit der arabischen Muslime die Juden hassen. Sie fühlen sich vom Staat Israel gedemütigt“, attestierte Arik Brauer (selbst jüdischen Glaubens) im Jahre 2018 einmal so ehrlich. Worte, die man in der Debatte um neuen Judenhass in Österreich niemals vergessen darf.

Natürlich hat Herr Brauer recht. Wer unkontrolliert hauptsächlich junge Männer aus Arabien importiert, wo der Hass auf Juden latent vorherrscht,  der darf sich nicht wundern, wenn dieser Hass auch in Österreich plötzlich gelebt wird. Sprechen wir die Probleme endlich einmal bei ihrem wahren Namen an, Herr Bundespräsident! Und hören Sie endlich damit auf, solche Taten einfach jenen in die Schuhe schieben zu wollen, die politisch nicht Ihrer Meinung sind! Statt „gegen rechts“, kämpfen Sie doch einfach gegen Hass. Und sorgen Sie dafür, dass dieser nicht im großen Stil eingeschleppt wird. Nur das wäre ehrlich.

Bildquellen

  • Alexander Van der Bellen: paparazzza / Shutterstock.com