Ayman N. gilt als potenzieller Terrorist. Die Behörden halten es für möglich, dass er Anschläge planen könnte. Trotzdem ist der 19-Jährige nicht in Haft. Der IS-Sympathisant wird aber seit fast drei Jahren polizeilich überwacht. Kostenpunkt für den Steuerzahler: 5.000 Euro pro Tag.

Neben der 24-Stunden-Überwachung trägt der radikale Moslem zudem eine Fußfessel. Seinen Wohnort Friedersdorf darf er nicht verlassen.

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Polizisten folgen ihm auf Schritt und Tritt

Sogar wenn er einkaufen geht, sind zwei Fahrzeuge der Polizei immer an seiner Seite. Tag und Nacht wird seine Wohnung observiert. Im Internet soll er Kontakt mir Islamisten aufgenommen haben. „Dort tat er kund, dass er einen Anschlag gegen das Leben vieler in Deutschland lebender Menschen verüben wolle.“ So ein Justizsprecher gegenüber der Bild. Auch über einen Sprengstoffgürtel informierte er sich.

„Ich bin nicht nach Deutschland eingereist, um hier zu leben. Auch nicht, um hier mit einem Messer ein oder zwei Menschen zu töten. Ich habe Größeres vor …“

Man könnte jetzt fragen, warum der Mann nicht einfach abgeschoben wird. Aber so einfach machen es sich die Deutschen scheinbar nicht. 

Bildquellen

  • Polizei: Symbolbild: Pixabay / cocoparisienne