Die Diakonie Hessen und weitere Organisationen haben ein Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge in Not gefordert. Die Bundesregierung dürfe „der Aufnahmebereitschaft der Bundesländer und der über 150 Kommunen, die sich zu sicheren Häfen für Flüchtlinge erklärt haben, nicht länger im Wege stehen.“

Die geplante Übernahme von weniger als 1.000 Menschen aus Griechenland sei nicht genug, „nicht mehr als ein humanitäres Feigenblatt.“

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„Sommer der Flucht war ein Erfolg“

Fünf Jahre nach dem „Sommer der Flucht“ bezeichneten sie die Aufnahme von 890.000 Geflüchteten im Jahr 2015 als eine Erfolgsgeschichte. Und, sie wollen noch mehr: Deutschland habe nach Einschätzung der drei Organisationen „Diakonie Hessen“, der Menschenrechtsorganisation „Pro Asyl“ und des „Initiativausschusses für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz“ eine hohe Aufnahmekapazität.

Deutschland hätte genug Platz

Viele Flüchtlingsunterkünfte stünden leer oder könnten reaktiviert werden, hieß es mit Blick auf die Lage geflüchteter Menschen in den Lagern auf den griechischen Inseln, auf der Balkanroute und in Ländern wie der Türkei, Libyen und dem Libanon.

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  • Flüchtlinge: Ajdin Kamber / Shutterstock.com