„Sozial bewusst“ und der „Heimat verbunden“. Das sind die Eckpfeiler der Comeback-Tour des „Bürgerkanzlers“, HC Strache und seiner Bürgerbewegung.

GEMEINSAM. AUFSTEHEN. FÜR WIEN. Hat sich das Team HC Strache auf die Fahnen geschrieben. Am Samstag feierte die Bewegung im Wiener „Lotus Event Center“ ihren Wahlkampfauftakt.

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„Seelenlose FPÖ“

Die Moderation der Veranstaltung im vollen Saal übernahm Generalsekretär Christian Höbart. „Die FPÖ ist nicht mehr die Partei von früher“, stellte Höbart zum Auftakt fest und machte vor allem den schäbigen Umgang seiner ehemaligen Wegbegleiter mit HC Strache für seinen persönlichen Wechsel verantwortlich. „Strache war letztendlich die Seele der FPÖ, er hat das Herz am rechten Fleck“. Die heutige „leere Hülle“ an der Spitze würde lieber über Österreich fliegen, sich der ÖVP anbiedern oder sich als „Unsympathikus“ und Hardliner gerieren.

Ibiza hat sich in Luft aufgelöst„, hielt Höbart fest und lobte den Mut der Bürger, die mit ihrem Ausweis zum Amt gegangen waren, um HC Straches Unterstützungserklärung zu unterschreiben. Dabei hatte sich ein „Chorgeist“ gebildet und die Bewegung wurde zu einer Familie – so wie früher die FPÖ eine war.

Präsentation des Teams für Wien

Unter tosendem Applaus wurden dann die Kandidaten des Teams für die Wien-Wahl auf der Bühne präsentiert.
Den Audio-Podcast der Rede gibt es hier hier:

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„HC HC HC HC HC HC“

Unter „HC, HC“-Rufen der begeisterten Menge betrat schließlich der Spitzenkandidat der Bewegung, Heinz-Christian Strache den Saal und das Rednerpult. Er kündigte zunächst ein dichtes Wahlkampf-Programm an, bevor er sofort zur Sache kam: „Wir wollen zurück zur Normalität„, hielt er im Hinblick auf die Corona-Politik der Bundesregierung fest. Schockierend sei gewesen, wie schnell es plötzlich nur noch eine „Mainstream-Meinung“ geben durfte. Hier gegenzusteuern und die Meinungsfreiheit sicherzustellen sei eine wichtige Aufgabe des Team HC Strache. Die Aufhebung des Epidemiegesetzes war ein Anschlag auf Österreichs Unternehmer, so Strache. Dramatisch: Alle Parteien hätten diesem Anschlag zugestimmt. Auch die Hofer/Kickl-FPÖ. „Das hätte es mit mir nicht gegeben, da hätte ich gekämpft wie ein Löwe“, so Strache, der darauf verwies auch den UN-Migrationspakt verhindert zu haben.

„100.000 Unternehmer am Abgrund“, klares Nein zur Impfpflicht.

Jesus hat Armut gepredigt, Kurz und seine Jünger ermöglichen sie„, so Strache im Hinblick auf die bis zu 100.000 Unternehmen, die in den nächsten Monaten an den Folgen des Corona-Lockdowns zusperren werden müssten.
Und auch einer immer wieder ins Rennen gebrachten Impfplicht, erteilte Strache im Namen seines Teams eine glatte Abfuhr. „Ich will nicht haben, dass die Kinder eine Zwangsimpfung erhalten, wo wir nicht einmal wissen, was da drinnen ist“, hielt er unter dem Jubel der Zuhörer fest. Solche „totalitären Züge“ müsse man abstellen. Auch die Abschaffung des Bargelds sei mit allen Mitteln zu verhindern.

Man müsse mit einem Virus leben lernen und die Risikogruppen schützen, so das Fazit des Obmanns. „Und nicht einfach die ganze Gesellschaft zusperren“.

Auch in der Migration ist Strache das Original

Natürlich ist auch die Migration ein großes Thema, bei dem Strache das „Original“, andere nur „billige Kopien seien“. „Viele sind zu uns gekommen und wollen gar nicht arbeiten“, hielt Strache fest. Durch die Mindestsicherung würden viele Zuwanderer mehr bekommen, als viele Österreicher, die ihr Leben lang gearbeitet hätten. Das sei, im wahrsten Sinne des Wortes „asozial“.

Mittlerweile würde man zudem auch in den öffentlichen Volksschulen Wiens erleben, dass die Österreicher in der Minderheit seien. Im Jahr 2040 hätte man, mit dieser Entwicklung bereits eine „muslimische Mehrheitsgesellschaft„. Daher brauche es keine Corona-Ampel, sondern eine auf Rot stehende „Migrationsampel“.

„Wir brauchen Menschen, die bereit sind, sich in Österreich zu integrieren, zu arbeiten und Steuern zu zahlen“, so HC. Davon gebe es auch viele. Für kriminelle Zuwanderer sei hingegen kein Platz. Mittlerweile seien auch viele Zuwanderer von der rot-grünen Politik in Wien entsetzt.

Frauenrechte statt Kopftuch

Auch die Freiheit und die Rechte der Frauen stünden im Fokus der Partei. Was vor allem viele Mütter leisten würden, ist großartig und gehöre endlich gewürdigt. Hier sei das Team HC Strache gut aufgestellt und die „Berufspolitiker“ würden bereits schwitzen, weil sie nun nach der Wahl am 11. Oktober endlich „echte Bürger“ in den Landtag geschickt bekämen.

Österreicher sind Opfer der Ibiza-Falle, FPÖ-Programm, Ludwig im Schlafwagen

„Dieser Anschlag in Ibiza galt natürlich meiner Person, weil ich den mächtigen Kreisen im Weg stehe. Aber die wahren Opfer dieser illegalen Falle ist die österreichischen Bevölkerung“, ging Strache einmal mehr auf die kriminelle Aktion auf der Balearen-Insel ein.

Die FPÖ hätte das weltweit kürzeste Parteiprogramm: „Gegen Strache. Gegen Strache. Gegen Strache„, teilte HC aus und ließ auch kein gutes Haar an Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig, der im „Schlafwagen“ sitzen würde und der grünen Vizebürgermeisterin Hebein mittlerweile die Stadt überlassen hätte. „Dagegen braucht es unser starkes Team“, so Strache, der von „Pop-Up-Radwegen bis zur Gürtelfrische, die „Highlights“ der linken Politik in der Bundeshauptstadt aufzählte.

„Es ist wahnsinnig viel zu tun“, schloss Strache, der versprach, dass er gemeinsam mit den Bürgern für „unsere Heimatstadt Wien“ aufstehen werde.

„Wir werden es schaffen“ – Und wer HC Strache und sein Team am Samstag in Aktion erleben durfte, der wird sich des Eindrucks nicht verwehren können, dass es ein gelungenes Comeback werden wird. Die Rückkehr HC Straches in die heimische Politik wird gelingen.

Bildquellen

  • Wien-Wahl-THC: Screenshot: Team HC Strache / Facebook