Das ging schnell. 200 Migranten aus Afrika hat das vom Straßenkünstler „Banksy“ finanzierte „Rettungsschiff“ „MV Louise Michel“ an Bord genommen („Jetzt24“ berichtete). Nun treibt das Boot manövrierunfähig im Mittelmeer.

„Sofortige Unterstützung“ forderte die Crew am Wochenende von den Behörden in Malta, Italien und Deutschland. Die sicheren Häfen Nordafrikas kontaktierte man scheinbar nicht.

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Crew ist verzweifelt

Das Schiff sei völlig überladen und nicht mehr in der Lage zu manövrieren, so ein Tweet der unglücklichen Seeabenteurer. Brisant: Obwohl das Vermögen von Banksy auf rund 50 Millionen US-Dollar geschätzt wird, sollen offenbar die Steuerzahler Europas für Kost und Logis der afikanischen Passagiere aufkommen. „Staaten verlassen sich auf Zivilisten, ein Massensterben im Mittelmeer zu verhindern. Wir verlassen uns jetzt auf sie, ihnen einen sicheren Platz zu bieten“, prangert die Crew des rosa bemalten Schiffes an.

Bildquellen

  • Symbolbild Bootsmigranten: Pasquale Senatore / Shutterstock.com