Das nächste Skandal-Urteil erschüttert Deutschland: Ein 33-jähriger Asylwerber hat ein erst vier Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht, wurde zu zweieinhalb Jahren Knast verurteilt. Doch nach der Urteilsverkündung verließ der Mann das Gericht auf freiem Fuß.

Grund: Er saß bereits 20 Monate in Untersuchungshaft – zwei Drittel der Strafe waren also bereits verbüßt, der Rest zur Bewährung ausgesetzt.

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Ein „Onkel“ hätte das Mädchen mitgenommen und berührt

Der Asylwerber lebte direkt neben der Mutter des Kindes in der Asylbewerberunterkunft in Karlsfeld. Als das kleine Mädchen auf die Toilette musste und kurz unbeobachtet war, schlug er zu. Als die Mutter die Vierjährige fand, saß diese weinend auf der Treppe. Ein „Onkel“ habe sie mit auf sein Zimmer genommen, ihr die Unterhose heruntergezogen und sie berührt. Als das Kind später von einer Polizistin befragt wurde, bestand für die Ermittler kein Zweifel mehr daran, dass das Mädchen sexuell missbraucht wurde. Die Staatsanwaltschaft ging aufgrund der Schilderungen davon aus, dass es sich um einen schweren Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern gehandelt haben müsse. Der Angeklagte müsse dem Mädchen weitaus mehr angetan haben, da es nicht bei Berührungen im Intimbereich geblieben sei.

Asylwerber will sich nicht erinnern können

„Das Gericht geht davon aus, dass Sie das Kind missbraucht haben“, beschied die Richterin laut Medien dem 33-Jährigen, der selbst bei seiner Vernehmung gesagt hatte, er wisse nicht, ob etwas vorgefallen sei. Wenn ja, dann könne er sich nicht mehr daran erinnern.

Bildquellen

  • vergewaltigung: Symbolbild: Pixabay / Alexas_Fotos