Ein bemerkenswerter Artikel der „NÖN“ zeigt im Schatten des verheerenden Integrationsberichtes schonungslos auf, dass längst nicht alle Asylwerber Lust haben, sich integrieren zu lassen.

Die Zeitung unterhielt sich mit einer ehemaligen ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin, die mittlerweile „frustriert“ sei.

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Konzert gefiel der Familie nicht

Über drei Jahre betreute die Frau ehrenamtlich eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien. Ihr Resümee nach dieser Zeit: „Vielleicht hatte ich zu hohe Ansprüche. Ich habe gehofft, dass sich die Erfolge rascher einstellen. Heute muss ich sagen, Europäer werden diese Menschen nicht“, so die ehemals hilfsbereite Frau aus dem Bezirk Gänserndorf.

Im Artikel der „NÖN“ erfährt man weiters: Die Familie mit Eltern und neun Kindern (!) im Alter von drei bis 19 Jahren kam aus Syrien über den Libanon nach Österreich. In der neuen Heimat wurde mit den Kindern drei Tage pro Woche intensiv gelernt – Deutsch und Mathematik. Der Wille zur Integration sei bei der Familie nur rudimentär gewesen.
„Eine Vermischung mit der hiesigen Bevölkerung wollte sie wohl nicht“, erzählt die Frau der Zeitung und bringt ein Beispiel. „Wir haben sie zu einem Konzert vom Erdklang eingeladen. Nach ein paar Musikstücken ist die Familie geschlossen wieder gegangen.“

Einkauf nur beim Syrer, Arbeit abgelehnt

Auch ging die Familie ausschließlich in syrische Geschäfte einkaufen, wofür sie extra nach Wien fuhr. Dem Vater hätte man Arbeit als Fahrer bei der Lebenshilfe organisiert. Dies lehnte er aber ab, mit der Begründung, dass er nicht gut genug Deutsch könne.

Bildquellen

  • Syrische Flüchtlinge: Symbolbild: thomas koch / Shutterstock.com