In der Münchner U-Bahn trieb am 8. September zwischen 14 Uhr und 14:30 Uhr ein Eritreer sein Unwesen. Die Polizei bittet Zeugen um Hilfe. Ersten Ermittlungen zufolge, ging der Afrikaner zu einer bislang unbekannten Frau und berührte sie mit seinen Händen über der Kleidung an den Brüsten.

Außerdem versuchte er sie zu küssen. Um der Frau zu helfen, kam eine zweite bislang noch unbekannte Frau hinzu.

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Passanten verständigten den Notruf

Als beide an der Haltestelle Fraunhoferstraße ausstiegen, berührte der 21-Jährige auch die zweite Frau, indem er sie von hinten in den Schritt fasste. Dies sahen zwei weitere Passanten, die den Notruf verständigten und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Die beiden geschädigten Frauen verließen währenddessen die Örtlichkeit.

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Einweisung in die Psychiatrie

Aufgrund des psychisch auffälligen Verhaltens des 21-Jährigen, der unter anderem auch später im Streifenwagen versuchte eine Polizeibeamtin zu küssen, wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er wurde wegen sexueller Belästigung und Beleidigung angezeigt.
Die Ermittlungen hat das Kommissariat 15 übernommen.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Insbesondere werden die beiden Frauen (die eine wird als dunkelhäutig, ca. 38 Jahre alt, ca. 170 cm groß mit langen schwarzen gelockten Haaren und die zweite als hellhäutig, ca. 45-50 Jahre alt, ca. 170 cm groß mit dunkelblonden Haaren Pagenkopf, schlank beschrieben) gebeten, sich mit dem Kommissariat 15 in Verbindung zu setzen.

Bildquellen

  • Polizei: Symbolbild: Pixabay / cocoparisienne