Die „unverantwortliche Corona-Angst- und Panikmache der Regierung, eine notwendige tiefrote Migrationsampel und keine Asyl-Aufnahmen aus Moria“, machte heute das Team HC Strache zum Thema.

Es gelte, das was 2015 passiert ist, noch lange aufzuarbeiten. Jetzt sei die Migrations-Ampel auf Rot zu stellen, machte HC Strache am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz ein weiteres Male deutlich.

Anzeigen

Zuwanderung komplett stoppen

Null Zuwanderung und strenge Grenzkontrollen seien jetzt gefragt. „Darüber hinaus eine konsequente Rückführung und Abschiebung all jener, die straffällig werden“, betonte Strache mit Blick auf den verheerenden Integrationsbericht und den Umstand, dass an Wiener Volkschulen kaum noch Deutsch gesprochen wird.

Auch auf die Ereignisse rund um das Asyllager „Moria“ auf der griechischen Insel Lesbos ging Strache ein. Die politischen Verantwortungsträger in Griechenland haben mittlerweile die Staaten Europas darum gebeten, diese Migranten nicht aufzunehmen, damit Erpressungsversuche wie Brandstiftung nicht Schule machen würden. „Die ÖVP, die gerne rechts blinkt und dann links abbiegt, hat im Parlament einem Antrag der FPÖ nicht zugestimmt, keine Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen“, so Strache. Und das obwohl die Türkisen diese Position derzeit im ganzen Land trommeln würden. Die „unfreiwillige Tragödie im Parlament“ wurde dadurch komplett, dass die Grünen, entgegen ihrer eigenen Parteilinie, den Anträgen von SPÖ und Neos, die für eine Aufnahme vom Moria-Migranten waren, nicht zustimmten.

Grünes Ampel-Chaos

Den Grünen attestierte Strache ein „latentes Ampel-Problem“: „Erst floppen sie in Wien mit ihren sündteuren und völlig sinnbefreiten Pärchen-Ampeln und auf der andern Seite fabrizieren sie mit der vierfärbigen Anschober-Corona-Ampel etwas, wo sich kein Österreicher mehr auskennt und wo vor allen Dingen auch die rechtliche Grundlage fehlt.“ Notwendig wäre indes einzig die auf Rot stehende Migrations-Ampel.

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

2015 kamen eben doch keine Physiker

„Während die Regierung sich mit dem eigenen Machterhalt beschäftigt, verliert man auch in Wien den Blick für das Wesentliche“, so Strache weiter. Diese wunderschöne Heimatstadt würde täglich immer mehr entgleiten, spielte der Obmann des Team HC Strache auf die hohe Kriminalität und die Straßenschlachten an, die mittlerweile schon fast zum Stadtbild gehören. Diese Themen müsse man auch mit Blick auf die Wien-Wahl am 11. Oktober ehrlich ansprechen. Schließlich würden sich die Bürger noch sehr gut an das erinnern, was im Jahr 2015 versprochen worden war. „Von Chemikern und Physikern und Frauen und Kindern war die Rede, gekommen sind aber hauptsächlich junge Männer, die nun die Gewaltstatistik und die sexuellen Übergriffe anführen“, resümierte Strache.

Selbst vor diesem Hintergrund sehe der rote Sozial-Stadtrat Peter Hacker noch immer keine Veranlassung, die sehr hohe Mindestsicherung für Asylwerber und subsidiär Schutzberechtigte anzupassen („Jetzt24“ berichtete). Das sei, so HC Strache, weder sozial noch gerecht. Die katastrophalen Missstände beim Thema Integration würden mittlerweile auch vielen Zuwanderern, die sich in Wien ein anständiges Leben aufgebaut haben, sauer aufstoßen. Und so wiederholte HC Strache noch eine Stelle seinen berühmten Raps:

Wer sich bei uns nicht integrieren will, für den hab ich ein Reiseziel: Ab in die Heimat und guten Flug, denn Kriminelle und Arbeitslose haben wir selbst genug.

Fehlentwicklungen konsequent aufzeigen

„Es braucht nach der Wiener Wahl eine starke Opposition, die solche Fehlentwicklungen konsequent aufzeigt“, schloss Strache und betonte, dass jeder wüsste, dass man sich in dieser Rolle komplett auf ihn verlassen könne.

Bildquellen

  • Strache: Screenshot: Facebook / HC Strache