Seit der Brandstiftung im griechischen Asyl-Lager „Moria“ gehen in ganz Europa die Wellen hoch. Während viele linke Politiker und Journalisten die Aufnahme von Migranten aus Lesbos fordern, appellieren die griechischen Behörden, dies auf keinen Fall zu tun. Es wäre völlig falsch zu signalisieren, dass man die Staaten Europa mit Feuer erpressen könne. Und es würde freilich zu, im wahrsten Sinne des Wortes, brandgefährlichen Nachahmungen kommen.

Bei den in Wien regierenden Parteien SPÖ und Grüne stoßen Warnungen aus Griechenland auf taube Ohren. Sie wollen noch mehr Flüchtlinge holen. Eine Forderung, die auch bei THC-Abgeordneten Dietrich Kops für Kopfschütteln sorgt.

Anzeigen

„Völlig falsches Signal“

„Es ist an Unverantwortlichkeit nicht zu überbieten, was SPÖ und Grüne in der Bezirksvertretungssitzung in Wien Landstraße mit einem Resolutionsantrag gefordert haben. Nämlich die Aufnahme und Unterbringung von noch mehr Flüchtlingen im 3. Bezirk. Hier setzt man den Brandstiftern von Moria gegenüber ein vollkommen falsches Signal. Denn wenn sich herumspricht, dass man sich unter ‚Allahu akbar‘-Rufen mit dem Anzünden der Hilfszentren Asyl in Österreich und Deutschland erpressen kann, dann brennen bald täglich die Flüchtlingsunterkünfte“, erklärte heute LAbg. Dietrich Kops vom „Team HC Strache“.

Genug Ärger mit denen, die da sind

Im Asylwerberheim auf der Erdbergstraße sei es alleine in den letzten zwei Wochen wieder zu vier(!) Feuerwehreinsätzen wegen falschen Feueralarmen gekommen. Ausgelöst natürlich durch die Asylanten selbst. Man habe genug Ärger mit diesem Asylheim und seinen Bewohnern. Da müsse man sich nicht noch zusätzlich welche aus Lesbos holen, ärgerte sich Kops über das geplante Vorgehen von Rot und Grün.

Nichts aus den Folgen von 2015 gelernt?

„Die Herrschaften von SPÖ und Grünen haben aus den dramatischen Entwicklungen des Jahres 2015 anscheinend nicht das Geringste gelernt. Vielmehr versuchen sie nun erneut unter dem Deckmantel der Menschlichkeit wieder Flüchtlinge mit einer zweifelhaften Geisteshaltung aus kulturfremden Regionen in Scharen zu uns zu karren. In Wahrheit hat das aber nichts mit Menschlichkeit zu tun, wenn man dabei gleichzeitig bei uns unmenschliche Zustände für die heimische Bevölkerung schafft“, schloss Kops.

Bildquellen

  • Flüchtlinge: Ajdin Kamber / Shutterstock.com