Vergangenen Sonntag stellte sich Team-HC-Strache-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache in der ORF-„Pressestunde“ den Fragen von Eva Linsinger („Profil“) und Tobias Pötzelsberger (ORF). Dabei blamierten sich die beiden Journalisten mit äußert schlechter Recherche.

Es war ihnen im Gesicht anzusehen, wie sehr sie HC Strache mit ihren Fragen in die Enge treiben wollten. Doch das wollte an diesem Vormittag einfach nicht gelingen. Nach der peinlichen Darbietung fragen sich nun erneut viele Bürger, warum sie so etwas mit ihrem hart verdienten Geld zwangsfinanzieren müssen.

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Der gute Ruf ist dahin

Er hätte überall angerufen, mit Gläubigen und einem Imam gesprochen, erzählte Tobias Pötzelsberger – ein Muezzin hätte in Wien noch nicht gerufen. Ein Blick auf die Donauinsel hätte dieses Jahr gereicht, wenigstens den Ruf des ORF nicht noch weiter nach unten zu ziehen…

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Fundierte Recherche Teil 2

Doch damit nicht genug. Wenn Pötzelsberger schon einmal beim knallharten Recherchieren war, fragte er auch gleich bei der Staatsanwaltschaft nach. Alle Ermittlungen seien aufrecht, gar nichts vom Ibiza-Video hätte sich schon in Luft aufgelöst. Freilich stimmt auch das nicht:

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Philipp Enders: „Manipulative Berichterstattung“

Eine interessante Beobachtung zum Thema „redlicher Journalismus“ machte auch Team HC Strache – Kandidat Philipp Enders:

Schon interessant, wie manipulativ berichtet wird: im Nachbericht über die beiden Pressestunden heute („Team HC Strache“, und danach „NEOS“), wird erwähnt, dass  Heinz-Christian Strache hofft, überhaupt in den Gemeinderat zu kommen, und der Spitzenkandidat der „Pinken“ (seinen Namen erwähne ich nicht, denn den kennt niemand und ich werde ihn hier nicht publik machen 😄 ) bietet sich an, mit zu regieren. – Schon in den beiden Pressestunden ist mir aufgefallen, dass die Redakteure Heinz-Christian Strache (derzeit etwa gleich auf mit den „Pinken“, bei rund 6%) darauf hingewiesen haben, dass es bei der Schwankungsbreite knapp werden kann. Tatsache ist, dass genau das selbe für die „Pinken“ gilt, aber die Frage ob sie es überhaupt in den Gemeinderat schaffen, wurde gar nicht gestellt, sondern es wurde gefragt, welches Resort der Spitzenkandidat der „Pinken“ dann als Stadtrat übernehmen möchte. – Tatsache ist auch, dass das „Team HC Strache“ in den vergangenen Wochen permanent zugelegt hat, und die „Pinken“ eher einen Trend nach unten zu verzeichnen haben. Das „Team HC Strache“ steigt trotz permanenter Anpatzungsversuche. – Und dann wird noch zitiert, mit wem der Chef der „Pinken“ nicht koalieren will: Mit dem „Team HC Strache“ unter anderem auch. – Naja, zumindest in meinem Bezirk, dem 19., Koalitionen gibt es zwar im Bezirk nicht, aber zusammenarbeiten wird man, und da habe ich schon vor, auch mit den „Pinken“ zusammen zu arbeiten. Ich würde im Vorfeld niemanden ausgrenzen / auschliessen.

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Pakt für Wien

Das eigentlich ausgerufene Thema der Sendung, nämlich der Wiener Wahl am 11. Oktober kam im „Eifer des Gefechts“ kaum zur Sprache. „Profil“-Journalistin Linsinger warf Strache vor, seine Bürgerbewegung hätte „kein Programm“. Grund für die Anschuldigung: Linsinger und Pötzelsberger hatten es in ihren Recherchen offenbar nicht einmal geschafft, den PAKT FÜR WIEN im Netz zu finden.

Fazit

Man ist es mittlerweile leider gewöhnt, dass in Mainstream-Medien sehr wenige Journalisten, dafür aber sehr viele Aktivisten beschäftigt sind. Die Vorstellung von Linsinger und Pötzelsberger ist zwar ein weiterer Tiefpunkt in der Berichterstattung, aber leider auch keine wirkliche Überraschung mehr. Wenn Pötzelsberger schon den Ruf des Muezzins auf der Donauinsel nicht hören wollte, wird er einen lauten Ruf vieler Österreicher nicht überhören können: „Endlich weg mit den Zwangsgebühren!“   

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Kommentiert von René Rabeder