„Christen könnten Migranten ertrinken lassen“. Mit dieser Aussage in einem Kirchenblatt polarisiert Matthias Dreher, der Pfarrer der evangelischen Melanchthonkirche Nürnberg.

Im Text argumentiert Dreher, dass die Flüchtlinge bewusst ihr Leben riskierten, um sich den Wunsch nach einem besseren Leben zu erfüllen. Das verpflichte Christen nicht dazu, helfen zu müssen: „Nur wer den Bau des Reiches Gottes nicht Gott überlassen kann, (…) wird weiter unverantwortlich mit Rettungsschiffen mehr Migranten aufs Wasser ziehen“.

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Kirchenleitung bittet zum Gespräch

„Ich bin kein Zyniker, der schadenfroh an der Reling steht und den Menschen beim Ertrinken zusieht“, hält der Geistliche jedoch fest, kritisiert jedoch, dass selbst „akademisch hochgebildete Ethiker in der Kirchenleitung“ ihre Haltung zur Seenotrettung von Flüchtlingen nicht ausreichend begründen.

Die Kirchenleitung ist nicht glücklich mit der Aussage, wolle Dreher nun zu einem Gespräch treffen, sagte ein Sprecher der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern am Dienstag.

 

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Bildquellen

  • Bootsmigranten: Symbolbild: photofilippo66 / Shutterstock.com