Die Zeichen im Wiener Rathaus stehen auf Rot-Pink, die Tage der grünen „Pop-Up“ Vizebürgermeisterin Hebein scheinen gezählt zu sein. Das SPÖ-Präsidium stimmte am Dienstag einstimmig dafür, dass man mit den NEOS in Verhandlungen über die Bildung der Stadtregierung eintreten werde.

„Das ist ein mutiger, neuer Weg und wir starten damit die Verhandlungen für eine sozial-liberale Koalition – eine Reformkoalition. Das ist ein Signal für die Zukunft unserer Stadt, aber auch ein Signal für andere Teile unseres Landes“, so Bürgermeister Ludwig.

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Günstiger Partner

„Gerade einmal 54.000 Stimmen von 1.133.010 möglichen reichen um Vizebürgermeister zu werden“, kommentiert ein Insider den Umstand, dass NEOS Klubobmann Christoph Wiederkehr nun Stadtvize werden könnte. Klar ist, mit nur einem Stadtrat ist seine pinke Partei ein „günstiger“ Partner für die Wiener Roten. Trotzdem zeigte er sich erfreut über die Verhandlungen. Bürgermeister Ludwig habe bereits im Wahlkampf „Handschlagqualität“ bewiesen.

Nun wolle man als potenzieller Juniorpartner vor allem die Themen Bildung, Wirtschaft und Klimawandel vorantreiben, um auch nach der Corona-Krise für die Zukunft gewidmet zu sein.

Bildquellen

  • Wien: Symbolbild: Pixabay / KENHORI